Freitag, 30. November 2007

Deutsche Spurensuche in Georgien

Gestern war ich im Goethe-Institut zur Vorführung des oben genannten Filmes, in dem eine meiner Schülerin mitspielt. Ani hat nämlich auch deutsche Vorfahren, um die es in dem Film geht. Es wurde allerdings nicht nur über die deutschen Kolonien wie Katharinenfeld und Marienfeld gesprochen, sondern auch über die deutschen Kriegsgefangenen und bekannte Persönlichkeiten wie die Gebrüder Siemens, die Familie von Suttner und ähnliche.
Es waren viel mehr Menschen als Sitzplätze da und viele haben sich den Film im Stehen an der Wand angeschaut. Ich hatte ja einen extra Sitzplatz freigehalten von der Familie, hatte aber ein schlechtes Gewissen den anderen gegenüber.
Danach gab es noch ein Buffet mit Saft und Wein, auf das sich die Leute gestürzt haben, als ob es kein Morgen gäbe. Aber es war ein netter Abend und ich hab auch wieder ein paar Leute kennen gelernt. Eine Oma hab ich die Treppe hinunter begleitet, die hab ich dann im Bus wieder getroffen, d.h. ich habe sie in den Bus hineingezogen, allein hat sie es nämlich nicht mehr geschafft - eine 83jährige Omi, die unbedingt zu dieser Veranstaltung gehen wollte und sich nicht von ihrem 60jährigen Sohn begleiten lassen wollte!

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