Samstag, 2. Februar 2008

Der Samstagnachmittag-Spaziergang I

Heute war es wieder soweit, es ist Samstag, die Wohnung ist geputzt, das Wetter schön. Was also tun? Natürlich spazieren gehen. Heute hatte ich mir vorgenommen, den deutschen Soldatenfriedhof zu finden. Der soll sich in meiner Nähe befinden, allerdings in der Richtung, in die ich sonst nie gehe. Also los. Ich gehe meine Straße hoch, ein erfolgloser Einkehrschwung in die Post, mein Januar-Magazin ist verschwunden.
Die Straße geht steil bergan, ist aber weitestgehend eisfrei. Relativ schnell verwandelt sich meine Straße von Großstadt zu Kleinstadt und dann gleich zu Dorf. Oje, hier stehen aber ein paar wacklige Hütten, der Asphalt ist zu Lehm geworden, der dank der Sonne also völliger Matsch ist.

Es gibt aber auch ein paar, die scheinbar besser aussehen und was zu beschützen haben. daher hier wohl diese Treppe ins Nichts, auf eine etwa 3 m hohe Mauer...

Ich folge der "Straße" bergauf und bergab bis ich mich in einem Tal wiederfinde, dass wohl die Verlängerung unseres Parkes ist und mich etwa 100 Höhenmeter von meinem Stadtteil trennen. Außerdem versinke ich ständig im Schlamm und habe die Nase voll. Zum Schluss dann noch diese Haltestelle mit einem Witz (KBH):
- автобус давно был?
- никогда...

(- Schon lange her, dass der Bus gefahren ist?
- Hier ist noch nie einer langgefahren...)

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