Mittwoch, 17. Dezember 2008

Eigentlich wollte ich...

...endlich mal eher ins Bett gehen, aber es kommt ja immer anders. Nach diesem Mammuttag mit Elterngesprächen, Weiterbildung, Infoveranstaltung und Geburtstag kam ich gegen neun nach Hause und habe mich noch an den Computer gesetzt, um kurz meine Mails zu lesen.
Bin kaum damit fertig, als es klingelt. Ich gehe zur Tür, aber da ist es dunkel und ich höre nix. Also setz ich mich wieder hin. Klingelt es wieder und da hätte ich schon misstrauisch werden sollen, da die Zeit zu lang war, als dass jemand hinter der Tür gewartet hätte. Wieder niemand zu sehen und zu hören. Das dritte Klingeln ignoriere ich einfach. Klingelt mein Handy, unbekannte Nummer. Immerhin ist es schon 22.00 Uhr, aber ich geh ran und höre Mariam aus der 12, die sagt, dass ich bitte die Tür öffnen soll. Das mach ich dann auch und da stehen die beiden Damen mit einem Kuscheltier als Weihnachtsgeschenk. Sie haben eine süße Karte geschrieben, einen Tee und Schokolade gemampft und eben sind sie abgezogen, nachdem sie alle meine Fotos begutachtet haben.
Wie haben die beiden mich eigentlich gefunden, frage ich mich. Das Haus wussten sie, aber immerhin hat dieses Haus 8 Aufgänge mit jeweils 8 Etagen und je 3 Wohnungen. Zu viel um alle abzuklingeln. Die zwei haben sich nachmittags in den Hof gestellt und die Leute befragt, wo denn die deutsche Lehrerin wohnt. und gleich die erste Frau aus dem Nachbaraufgang hat es ihnen gesteckt. Der ganze Block weiß sozusagen, wo ich wohne und - das Interessante kommt noch - wann ich nach Hause komme. Sie hat ihnen nämlich auch gleich gesagt, dass es noch zu früh für mich ist...das macht mir doch ein wenig Sorgen...

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