Ich musste wegen der Prüfungszeit relativ früh wieder zurück nach Georgien, und wegen der Eröffnung des neuen Georgisch-Deutschen-Zentrums in Zugdidi noch ein paar Tage eher. Diese hat dann zwar nicht stattgefunden, aber wir waren in Zugdidi und hatten auch Seminare, nur halt im alten Gebäude. Danach haben Eike, Stefan und ich schnell die Fliege gemacht. Stefan wollte nach Mestia, aber da hab ich gestreikt. Zu weit weg für sowenig Zeit. Aber weil es genau xJahre her war, dass Stefan nach Georgien und zwar genau nach Jvari gekommen war, haben wir uns dahin auf den Weg gemacht. In Jvari steht das größte Wasserkraftwerk Georgiens, was wohl auch das größte seiner Art in der Welt ist. Wer sich erinnert - größer als der Hoover-Damm. Ist allerdings immer noch in einem schlechten Zustand und produziert viel zu wenig Strom. Soll total verschlammt sein. Ist trotzdem noch ein beeindruckender Anblick.
Das letzte Mal war ich hier bei Davids Verwandten, diesmal im Hotel in Pozkho Etseri mit Blick auf den Damm, aber null Verpflegung...
Um pünktlich in Zugdidi zu sein, musste ich ganz früh das Haus verlassen und weil ich dies leise tun wollte, habe ich es geschafft, mir den Fuß zu vertreten. Hat den ganzen Tag nicht weiter weh getan, aber nun, wo wir im Hotel mit unserem spärlichen Picknick saßen, da ging es los und hörte gar nicht wieder auf. War gut geschwollen und pochte wie wild...
Am nächsten Morgen konnte ich dann zumindest wieder auftreten. Hatte aber immer noch keine große Lust auf Mestia bzw. auf die lange Gurkerei dahin. Aber zumindest ein paar Kilometer sind wie in die Berge reingefahren, um Eike das Bergfeeling zu verschaffen :)
Wo dieses grandiose Denkmal steht, hab ich allerdings wieder vergessen - irgendwo in Westgeorgien :)
Am Ende des Tages waren wir dann noch in einer Sommerresidenz der Dadianis, na bzw. im dazugehörigen Park, wo es ziemlich schön war.





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