Sonntag, 22. März 2015

Autofahren bei Nacht in Georgien

Gestern sitze ich bei Miranda im Dorf, wir spielen Karten (und ich hab verloren...) und plötzlich ein unglaubliches Krachen draußen. und da mein Auto nicht im, sondern vor dem Hof steht, wirft sich jeder was über und läuft raus. Auf der Straße, etwa 50m von der Einfahrt entfernt, steht ein total zerschrotetes Auto und das halbe Dorf drumherum. Was ist passiert? Ein Wagen, mit 180 in einer geschlossenen Ortschaft (nach Aussagen des dahinter fahrenden Autos) schafft die Kurve nicht, kommt von der Straße ab, schrammt einen halben Meter an meinem Auto vorbei, bis es mit dem Hinterteil den ersten Baum schrammt, danach den nächsten frontal rammt, dreht sich mehrmals und kommt mitten auf der Straße zum Stehen. Eine in Ohnmacht, eine sofort ins Krankenhaus gebracht, einer unter Schock, aber alle haben überlebt. und das ist nur einer der Gründe, warum von Nachtfahrten abgeraten wird...
Mein Lieblingsgrund ist der, dass die Sache mit dem Fernlicht in Georgien zu oft genutzt wird. In Ortschaften, wenn jemand vor einem ist und vor allem, wenn einem jemand entgegen kommt, dann schalten sie so zwei Meter vor dem Treffen wieder auf Fernlicht um - wham und ich sehe nichts mehr...
von den Schlaglöchern und fehlenden Kanaldeckeln ganz zu schweigen...

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