Na und? Hauptsache, es gibt was zu essen. - war meine Reaktion.
Irgendwann machten wir uns auf den Weg, fuhren durch die halbe Stadt und trafen dann zwei Freunde von ihr auf einem Busbahnhof. Die Jungs hatten schon Plätze reserviert und der Bus fuhr auch sofort los. Etwa 40 Minuten später kamen wir in Garni an und traten den Fußmarsch durch den Khosrov-Nationalpark an. 10 Minuten steil bergab, viel länger steil bergan bis auf Höhe des Tempels (wer meine Fotos von 2005 gesehen hat, weiß was ich meine). Oben pflückten wir Früchte von einem Baum und ich machte den ersten Satz - eine Schlange schlängelte fast über meinen Fuß. Keiner außer mir hatte sie gesehen, aber alle waren wach. Auf dem Weg zu unserem Rastplatz stolperten wir dann noch über zwei sichtbare und wahrscheinlich Millionen unsichtbare Schlangen. Die eine war zwar aggressiv, aber sehr klein, die andere ziemlich respekteinflößend.

Foto: Marine Tavaratsyan
Bei einer Rast sammelten wir Pilze, die unser morgiges Mittagessen sichern sollten. Irgendwie verging die Zeit sehr schnell und obwohl wir zügig liefen, kamen wir erst in der Dämmerung am Ziel an. Schnell wurden noch Zweige für das Lagerfeuer herangeschleppt, klack wurde der Schalter umgelegt und schwupp war es duster. Das Zelt hatten wir noch aufgebaut, das Lagerfeuer entzündet, dann gab es einen Salat und ein abendliches Konzert - einer der Jungs hatte extra die Gitarre mitgeschleppt. Wir schliefen zu viert in einem Zwei-Mann-Zelt, so dass es auch relativ schnell warm wurde. Ich hatte mir meinen Lagerplatz am Rand ausgesucht, was Vor- und Nachteile hatte. Vorteil: Meine eine Nachbarin Marine schnarchte nicht und ich war nicht zwischen zweien eingeklemmt. Nachteil: Man kam ganz schlecht rein und raus, wenn die anderen lagen und es war an einer Seite trotz Schlafsack und Tuch ziemlich kalt. Man kann nicht alles haben. Die Drei schliefen göttlich, ich eher nicht, aber trotzdem ging es mir am Morgen gut. Nach dem Morgenbad im Fluss (brrr! Eisig!) und dem Frühstück mit Tee aus frischer Minze (danke nochmal an Tigran, der eher aufgestanden war, das Feuer wieder entfacht und die Minze gesammelt hatte) gingen wir eine Runde in der Gegend wandern. Als wir auf einer Kuppe waren, klingelte Marines Handy (sonst hatte man auch keinen Empfang) und Tagush und Artur ließen aus Berlin anfragen, wie es mir ginge.

Foto: Marine Tavaratsyan
Bei einer Rast sammelten wir Pilze, die unser morgiges Mittagessen sichern sollten. Irgendwie verging die Zeit sehr schnell und obwohl wir zügig liefen, kamen wir erst in der Dämmerung am Ziel an. Schnell wurden noch Zweige für das Lagerfeuer herangeschleppt, klack wurde der Schalter umgelegt und schwupp war es duster. Das Zelt hatten wir noch aufgebaut, das Lagerfeuer entzündet, dann gab es einen Salat und ein abendliches Konzert - einer der Jungs hatte extra die Gitarre mitgeschleppt. Wir schliefen zu viert in einem Zwei-Mann-Zelt, so dass es auch relativ schnell warm wurde. Ich hatte mir meinen Lagerplatz am Rand ausgesucht, was Vor- und Nachteile hatte. Vorteil: Meine eine Nachbarin Marine schnarchte nicht und ich war nicht zwischen zweien eingeklemmt. Nachteil: Man kam ganz schlecht rein und raus, wenn die anderen lagen und es war an einer Seite trotz Schlafsack und Tuch ziemlich kalt. Man kann nicht alles haben. Die Drei schliefen göttlich, ich eher nicht, aber trotzdem ging es mir am Morgen gut. Nach dem Morgenbad im Fluss (brrr! Eisig!) und dem Frühstück mit Tee aus frischer Minze (danke nochmal an Tigran, der eher aufgestanden war, das Feuer wieder entfacht und die Minze gesammelt hatte) gingen wir eine Runde in der Gegend wandern. Als wir auf einer Kuppe waren, klingelte Marines Handy (sonst hatte man auch keinen Empfang) und Tagush und Artur ließen aus Berlin anfragen, wie es mir ginge.
Nach dem Mittagessen ging es auf zum Wasserfall. Nach vielem Springen über Stock und Stein waren wir dann da. Eine magische Stelle.
Die Jungs gingen gleich baden, hatten viel Spaß in diesem eisigen Wasser, verließen uns dann aber nach einiger Zeit, damit wir auch baden konnten. Ich hatte ja auch keinen Badeanzug mit...
Huh, war das kalt, die ersten Minuten dachte ich, ich erfrier, aber dann war es superschön. Durch den kleinen See schwimmen, sich andere Seite von einem kleinen Fall massieren lassen, noch eine Runde schwimmen. Super!!! Allerdings war es ringsherum sehr rutschig und ich bin regelrecht reingefallen, wobei ich mir natürlich auch einen schicken blauen Fleck geholt habe!!!

Foto: Marine Tavaratsyan
Zurück kamen wir ziemlich erschöpft und legten erstmal einen Mittagsschlaf in der Sonne ein. Obwohl es nachts schon so kalt war, war es in der Sonne noch richtig sommerlich.
Die Jungs gingen gleich baden, hatten viel Spaß in diesem eisigen Wasser, verließen uns dann aber nach einiger Zeit, damit wir auch baden konnten. Ich hatte ja auch keinen Badeanzug mit...
Huh, war das kalt, die ersten Minuten dachte ich, ich erfrier, aber dann war es superschön. Durch den kleinen See schwimmen, sich andere Seite von einem kleinen Fall massieren lassen, noch eine Runde schwimmen. Super!!! Allerdings war es ringsherum sehr rutschig und ich bin regelrecht reingefallen, wobei ich mir natürlich auch einen schicken blauen Fleck geholt habe!!!

Foto: Marine Tavaratsyan
Zurück kamen wir ziemlich erschöpft und legten erstmal einen Mittagsschlaf in der Sonne ein. Obwohl es nachts schon so kalt war, war es in der Sonne noch richtig sommerlich.
Mit den letzten Sonnenstrahlen gingen wir nochmal baden, dann ging es zurück, am Feuer aufwärmen und das Abendbrot machen. Es gab die Pilze, die nach dem Riech- und Zwiebel-Mitkoch-Test für gut befunden wurden. Als sie dann jedoch auf dem Teller waren und wir gekostet hatten, haben wir beschlossen, sie doch nicht zu essen. Wer weiß...

Früh um sieben sollten wir aufstehen, weil einer der beiden einen Termin hatte. Kurz nach fünf bin ich aufgewacht, weil es anfing zu regnen. Oje, wenigstens die Schuhe retten, war mein erster Gedanke. Nach einem kurzen Nickerchen standen wir auf, weil es aufgehört hatte zu regnen und fingen an die Sachen zu packen, als der Tee fertig war, regnete es wieder. Saßen wir auf gepackten Sachen im Zelt mit der Teetasse in der Hand. Irgendwann waren alle fertig, aber es ging nicht los, weil es noch regnete. Hm, wenn wir immer warten würden, bis es aufhört, würden wir selten aus dem Haus gehen...aber dann hörte es auf, also schnell los, nun hatten wir nämlich schon Stress wegen des Termins. Ich habe mir den Weg vorgestellt und mit Grauen an das Ende gedacht, zwei steile Berge zu überwinden...also machte ich auf den leichten Strecke Tempo, so dass ich mich bei den steileren Stücken zurücknehmen konnte. So kam es, dass ich fast die ganze Strecke allein gelaufen bin, die anderen mussten nämlich noch alle Fotos machen.
Beim letzten Abschnitt verabschiedete sich dann der eine von uns um schneller voran zu kommen, allerdings holten wir ihn an der Haltestelle ein und fuhren dann mit dem Taxi, damit er nicht völlig zu spät kam. Ein sehr schöner, aber auch anstrengender Ausflug, der wieder Lust auf Wandern gemacht hat.

Foto: Marine Tavaratsyan

Früh um sieben sollten wir aufstehen, weil einer der beiden einen Termin hatte. Kurz nach fünf bin ich aufgewacht, weil es anfing zu regnen. Oje, wenigstens die Schuhe retten, war mein erster Gedanke. Nach einem kurzen Nickerchen standen wir auf, weil es aufgehört hatte zu regnen und fingen an die Sachen zu packen, als der Tee fertig war, regnete es wieder. Saßen wir auf gepackten Sachen im Zelt mit der Teetasse in der Hand. Irgendwann waren alle fertig, aber es ging nicht los, weil es noch regnete. Hm, wenn wir immer warten würden, bis es aufhört, würden wir selten aus dem Haus gehen...aber dann hörte es auf, also schnell los, nun hatten wir nämlich schon Stress wegen des Termins. Ich habe mir den Weg vorgestellt und mit Grauen an das Ende gedacht, zwei steile Berge zu überwinden...also machte ich auf den leichten Strecke Tempo, so dass ich mich bei den steileren Stücken zurücknehmen konnte. So kam es, dass ich fast die ganze Strecke allein gelaufen bin, die anderen mussten nämlich noch alle Fotos machen.

Beim letzten Abschnitt verabschiedete sich dann der eine von uns um schneller voran zu kommen, allerdings holten wir ihn an der Haltestelle ein und fuhren dann mit dem Taxi, damit er nicht völlig zu spät kam. Ein sehr schöner, aber auch anstrengender Ausflug, der wieder Lust auf Wandern gemacht hat.

Foto: Marine Tavaratsyan
1 Kommentar:
Ach, Danka, wie schön hast Du es beschrieben! Dass die Bilder wenige Bäume in Garni abbilden, finde ich witzig! Aber du hast Recht, im Vergleich zu Gegharkunik sieht es da in der Tat nach viel Wald aus!
Dass ihr die Pilze nicht gegessen habt, finde ich seht gut!
Lieben Grüß aus Alt-Stahnsdorf
G+A
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