Sonntag, 7. Juni 2009

Trockenen Fußes durch den Regen

Heute waren Andrea und Claudia in der Stadt und wir sind beim Ethnografischen Museum essen gegangen. Als wir die Rechnung schon verlangt hatten, fing es plötzlich an zu plattern, so dass wir uns schnell in das Auto von einer Freundin retteten und wieder in die Stadt fuhren. Nach einer rasanten Fahrt den Berg runter mit sehr bescheidener Sicht fing der alte Ford dann mitten auf der Tamarishvili an zu stottern und ging dann ganz aus. Natia versuchte ihn wieder und wieder zu starten, aber er wollte nicht. Die Polizei fuhr an uns vorbei und herrschte uns an, wir sollten doch weiterfahren, aber nichts ging. Wir ließen uns dann ein wenig zurückrollen und fuhren zumindest an den Rand der Straße. Nach einer gewissen Zeit ließ der sich dann wieder starten, ging aber an der nächsten Ampel wieder aus. Hier standen wir nun während draußen die Sintflut runter ging. Neben uns hielt ein Taxi, das offensichtlich auch Probleme hatte. Nachdem der Fahrer eine Weile an seinem Auto geschraubt hatte, kam er zu uns und schaute auch unter unsere Motorhaube, drehte hier und da ein wenig und - oh Wunder - das Auto ging wieder an. Wir sollten es noch eine Weile laufen lassen, meinte er dann und ging...nett, oder?

1 Kommentar:

Atze hat gesagt…

nett und komisch..
unsere taxifahrer können nur schlafen, meckern und fahren..