Letztes Wochenende war ich wieder in Armenien, diesmal jedoch von Arbeit aus. Ich war dort, um eine Weiterbildung für die armenischen Lehrer zu machen.
Ich bin extra die Woche vorher zum Bahnhof, um rauszukriegen, wann die Marschrutkas fahren und hetzte nun am Freitag zur angekündigten Zeit zum Bahnhof. In der Nacht habe ich Olja und Eric verabschiedet, früh in die Schule und gleich zum Bahnhof. Die Marschrutka stand auch da, aber a) es war kein Platz mehr und b) war ich einem Schwindler aufgesessen, sie fuhr nicht um drei, sondern um fünf. Naja, wie das Leben so spielt, hatte ich Glück und ein junger Mann, der zu spät kam, wurde abgewiesen und wir fuhren dann gegen halb sechs los. an der Grenze waren wir relativ schnell, durch die Grenzkontrollen ging es auch flott, aber dann standen wir drei geschlagene Stunden am armenischen Zoll, weil wir scheinbar zuviel geladen hatten, aber Zoll und Marktfrauen sich lange nicht einig wurden. Nachts um drei sind wir dann in Erevan angekommen...Die ganze Zeit hatten wir draußen gestanden, hoch in den Bergen und mir war schon dort klar, dass ich krank werde.
Die fuenf Stunden Weiterbildung gingen schnell rum, dann wollte ich noch bei Melan vorbei und hörte, dass auch Anush grad da ist - so trifft man sich wieder. Leider hat sie meine Überraschung vermasselt, weil sie schon im Flur erkannt hat, wer in der Küche auf sie wartet...
Sonntag bin ich dann mit der 12-Uhr-Marschrutka gefahren und abends um sechs wieder angekommen. Ab ins Bett, Wecker auf vier Uhr gestellt, denn Irina kommt heute nacht...
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