Donnerstag, 9. Juli 2009

Abschiedsessen 22.06.2009

Als wir fertig waren, haben wir ihnen einen schönen Sommer gewünscht und dann fragt Giga: Und wann sehen wir uns? Ich sage, naja, ich komme euch im Herbst besuchen. Nein, sagt er, wir müssen uns noch treffen und Wein trinken. :)
Also haben wir uns für Montag 17 Uhr verabredet. 10 vor 5 wurde ich von Giga angerufen, er stünde vor meinem Haus, wo ich denn bliebe. Also bin ich fix runter und wurde zum Chinkali-Haus eskortiert. Dort hatten sich noch nicht alle versammelt, obwohl wir wegen Gigas Schneckentempo schon zu spät waren, aber nach 10 Minuten waren dann alle eingetrudelt. Irgendwie haben die Jungs das geregelt, dass wir unseren eigenen Wein trinken durften, sonst wäre es wahrscheinlich zu teuer gewesen.
Es wurde wie immer zentral bestellt, aber in Erinnerung an das Essen vor knapp zwei Jahren wurde das Ganze realistischer angegangen. und als das Essen auf dem Tisch stand, ging es los. Es hagelte Toasts. Der ganze Abend war durchgeplant, denn es gab Einleitungs-, Hauptteil- und Abschlusstoasts. Eine ganze Choreographie, die sich am Aufsatzschema orientiert hat.
Einleitung: auf mich allgemein
Hauptteil:
- Zusammenfassung der Arbeit mit Auswertung der Statistik
- Erörterung von Vor- und Nachteilen meiner Arbeit (dieser Punkt wurde kurzentschlossen in die Erörterung von Vor- und Vorteilen umbenannt)
- eigene Meinung (durften mehrere äußern)
Schluss: auf die zukünftige Arbeit in Armenien
Zwischendurch wurden natürlich die obligatorischen Frauen-, Freundschaft- und Liebestoasts ausgebracht, die insgesamt alle sehr lang waren, so dass es manchmal wirklich schwierig war zuzuhören...

Irgendwann bekam ich dann auch noch ein Geschenk, das mich an sie alle erinnern soll - zwei Ansichten der Altstadt aus Ton.


Als dann alles gegessen und getrunken war und außer Teo und mir alle ganz schön angetrunken waren (alle über 16!), wurde der Abend dann als beendet erklärt, aber keiner wollte gehen. Es wurden noch x Küsse getauscht, Fotos gemacht und Witze erzählt.

Zwei Tage taten mir die Wangen vom vielen Lachen weh :)
Nach Hause wurde ich dann auch noch gebracht, wo ich den letzten Rest meiner Sachen verpackt habe, da der Umzug für morgen angesagt ist.

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