Aber erstmal der Ausflug. Wir wurden am Morgen mit einer Marschrutka abgeholt und fuhren an den Sevan-See. Aber nicht um die Kirche zu begucken, sondern um in das dortige Priesterseminar zu gehen. Da bekamen wir eine Privatführung vom Direktor, ein Minikonzert vom Chor, haben uns mit der Englischlehrerin unterhalten und uns allgemein umgesehen. Sehr schönes Gebäude, das Seminar macht einen guten Eindruck und die Schüler waren ausgesprochen höflich.
Danach ging es auf zum nächsten Programmpunkt - nach Noravank, wo x (9?) Kirchen auf einem Fleck stehen. Da gab es dann einen Haufen Kreuzsteine zu bewundern wie diesen hier zum Beispiel:

und insgesamt war die Anlage sehr schön. Es gab auch noch ein kleines Museum, größtenteils enthnografisch angelegt, war auch interessant und sehr niedlich von der Führung her.

danach knurrte mein Magen und wir kamen zum letzten Programmpunkt - Essen gehen in Dilijan. Dilijan haben sie sehr schön restauriert, das sieht wirklich sehr schön aus

und wir waren in diesem schicken Ding essen.

Naja, man sieht nicht so viel, aber glaubt mir, es war sehr schick. Wir sollten á la carte bestellen, aber das konnten wir dann mit dem Hinweis, dass wir nicht wissen, was gut ist, vermeiden. Also haben unsere Gastgeber bestellt, es gab super leckere Sachen und wir haben so lange gespeist, dass wir den Zug dran grade so bekommen haben :)
Im Zug haben wir dann den Speisewagen ausprobiert und uns bei einer Flasche Bier, Gurke, Tomate und leckerem Käse sehr vergnügt, bis es dann hieß schlafen gehen und wir am frühen Morgen von der Grenzkontrolle doch sehr unsanft geweckt wurden...
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